Verein Nürnberger Köche

VEREIN NÜRNBERGER KÖCHE e.V.


gegründet 1895 - Zweigverein des Verbandes
der Köche Deutschlands e.V.

Wie werde ich Koch?

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Im Verband der Köche Deutschalnds entwickelte das damalige Team des Fachausschusses BAP die elf Eckpunkte zur Qualitätssicherung der Köcheausbildung. Natürlich stehen wir auch heute noch voll hinter den Gedanken und möchten diese als Grundlage unserer weiteren Arbeit hier ebenfalls vorstellen.

  1. Verantwortung bewusst machen
    • für Kunden und Gäste
    • für den Betrieb und alle, die darin arbeiten
    • für sich selbst, seine Fähigkeiten, seine Laufbahn und seine Gesundheit
  2. Grundsätze vermittelnund Entwicklungen aufzeigen
    • betreffend die Esskultur und auch ihren Wandel
    • betreffend die Erkenntnisse über eine gesunde Ernährung
    • betreffend den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen
  3. Qualitätsbewusstsein schaffen und erweitern
    • hinsichtlich der verwendeten Lebensmittel
    • hinsichtlich der eingesetzten Arbeitstechniken und Verfahren
    • hinsichtlich des hergestellten Produkts
  4. Wirtschaftliches Handeln einüben
    • gekennzeichnet durch Kostenbewusstsein
    • gekennzeichnet durch sparsamen Umgang mit Ressourcen
    • gekennzeichnet durch zielorientiertes Planen und Umsetzen
  5. Persönlichkeitsentwicklung fördern
    • durch Stärkung des Berufsethos
    • durch Stärkung der klassischen Tugenden der Köche und Köchinnen
    • durch Stärkung von Kreativität, Offenheit für Neues und Toleranz
  6. Respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander vorleben und einfordern
    • der sich zeigt durch Loyalität
    • der Grundlage ist für Teamfähigkeit
    • der einher geht mit Fairness
  7. Das duale System mit Lebenerfüllen
    • durch intensive Kooperation der beteiligten Partner
    • durch Übernahme gemeinsamer Verantwortung für den Ausbildungserfolg
    • durch kontinuierliche Weiterentwicklung der Ausbildungspläne
  8. Ausbildungsvoraussetzungen gewährleisten
    • d.h. die Vereinbarkeit persönlicher Eignung und beruflicher Anforderungen
    • d.h. die fachliche und organisatorische Eignung der Betriebe
    • d.h. die fachliche und pädagogische Qualifikation der Ausbilder(innen)
  9. Ausbildungspläneumsetzen
    • mit Transparenz der Lernschritte für alle Auszubildenden
    • mit vollständiger Vermittlung der Inhalte
    • mit Absicherung des Lernerfolgs durch Übungen und Kontrollen
  10. Ausbildungsverlauf und Abschlussprüfungen unterstützend begleiten
    • mittels Lehrstandsgesprächen
    • mittels Berufswettkämpfen und Training für Prüfungssituationen
    • mittels Schwächen abbauender und Stärken fördernder Prüfungsvorbereitung
  11. Die Zukunft im Auge behalten
    • durch Orientierung der Ausbildung an der Nutzbarkeit des Gelernten
    • durch Vermittlung von Freude am Beruf
    • durch Motivation zu lebenslangem Lernen